Normalerweise ist eine sanierte Wand keine Meldung wert, aber: Die rückwärtige Wand im WC des Kellerraums im DGH war schon lange eine Baustelle. Hier gab es immer wieder Feuchtigkeit und dann auch Schimmelbildung. Dazu wurden schon Gegenmaßnahmen unter dem vorherigen Ortsbürgermeister ausprobiert, die leider nicht wirklich langfristig gezündet haben. Das Problem tauchte wieder auf.

Im vergangenen Jahr haben wir es mit einem neuen Fachmann probiert, der die Wand geöffnet und genauer analysiert hat. Der erwartete Bruchstein kam gar nicht so zum Vorschein, wie das immer vermutet wurde, sondern eine Ziegelmauer und es war nun auch klar, die die Feuchtigkeit nicht von der Straße aus in Richtung WC drückt, sondern von unten nach oben zieht, da eine waagerechte Mauersperrbahn entdeckt wurde. Kurzum: Wir waren schlauer und die Lösung soll nun sein, dass ein ganz spezieller porenhydrophober Putz aufgetragen wurde, der ein hohe Diffusionsoffenheit hat. Bedeutet: Die Feuchtigkeit wird schnell und effektiv abgeführt. Na, dann wollen wir mal schauen, ob das Problem jetzt zu den Akten gelegt werden kann. Toi, toi, toi.
Karsten Lucke, Ortsbürgermeister