Wer sich schon über die vielen Männer in gelben oder orangenen Westen gewundert hat, die durch’s Dorf gingen und Fotos machten – das waren die Vorboten des Glasfasers. Sie werden wieder kommen und haben dann größeres Gerät dabei. Hintergrund ist, dass von der B 414 kommend, die Nisterstraße runter und dann entlang der kompletten Hauptstraße Glasfaser gelegt wird. Dazu kommen zwei Rohre in den Gehweg, der auf ein Breite von ca. einem halben Meter geöffnet wird, die Rohre kommen dann ca. 60 Zentimeter tief in den Boden. Nur im Kreuzungsbereich Hauptstraße / Nisterstraße wird eine Querung unterirdisch „geschossen bzw. spül-gebohrt“, alles andere findet in offener Bauweise statt, es wird also wieder gebuddelt. Das Ganze geht jetzt in Juni an den Start. Und falls die Fragen auftaucht, nein, das sind keine Arbeiten, deren Kosten auf die Anleger umgelegt werden.

Was die Bandbreite betrifft. Zuerst wird die Glasfaserleitung an den Hauptverteiler gelegt, von dort werden die jetzt bestehenden Leitungen über die Dachständer besser versorgt, d.h. ab dem Verteiler wird es eine stabilere und bessere Versorgung über das jetzige System geben. Die Rohre / Leitungen im Boden sind für den späteren Zeitpunkt schon vorsorglich vorgesehen, wenn die „Überlandleitung“ über die Dachständer tatsächlich einmal verschwinden werden. Also, es wird nicht direkt dazu führen, dass ihr euch vom Gehweg einen Glasfaseranschluss ins Haus legen lassen könnt. Wir haben mit den durchführenden Unternehmen die saubere Ausführung mehrfach besprochen, so dass im Nachklang der Arbeiten keine Beanstandungen zurückbleiben sollten. Also, wundert euch nicht, wenn der Bagger auf einmal vor der Tür steht.